Ausrüstung, Touren und Know-how !

Willkommen auf The Lone Hiker!

Ich bin begeisterter Hiker und Trekker und gemeinsam mit einem Freund überlege ich, den Pacific Crest Trail (PCT) als Thru-Hike anzugehen. Zur Zeit bin ich dabei, meine Ausrüstung entsprechend anzupassen und bin fleißig am Recherchieren, Planen und Testen. Hier dokumentiere ich meine Resultate und besten Tipps, vielleicht helfen sie ja dem einen oder anderen von Euch, bringen Euch auf neue Ideen oder sparen Euch einfach etwas Zeit. Viel Spaß, wir sehen uns draußen! Alex



MSR Hubba NX

Das MSR Hubba NX ist momentan mein Standard-Einpersonenzelt für die meisten Touren.

Das MSR Hubba NX ist ein leichtes (ohne Innenzelt auch ultraleichtes) 1-Personenzelt für´s Wandern und Radfahren. Mit 1,4 kg ist es zwar deutlich schwerer als mein Vaude Power Lizard und hat deutlich weniger Grundfläche im Innenzelt, allerdings hat es mehr Kopffreiheit, ist frei stehend und hat eine viel bessere Belüftung. 

Gerade die Belüftung, bzw. das entstehende Kondenswasser, finde ich beim Power Lizard doch manchmal recht störend. Im Sommer bei schönem Wetter ist es kein Problem, aber bei nassem Boden, hoher Luftfeuchigkeit und Regen ist die Kondensation im Lizard schon recht heftig. Das Hubba ist höher gebaut, das Außenzelt ist unten sehr offen und hat weit oben noch eine große Lüftungsöffung, so dass man einen schönen Kamineffekt zur Durchlüftung hat. Auch hat es viel mehr Mesh im Innenzelt. Man fairerweise sagen, dass das Power Lizard durch die niedrigere Bauhöhe und den bis zum Boden gezogenen Tunnel wahrscheinlich sturmsicherer ist als das Hubba; allerdings hatte ich das Hubba im Februar auf einer Wintertour im Schwarzwald dabei, mit Sturmwarnung der Stufe 8 und "steifen Böhen" und das war kein Problem. Ich hatte sicherheitshalber einen kleinen Schneewall um das Zelt gebaut, aber ich glaube, es hätte auch ohne gut diesen durchgehalten. 

Zur Grundfläche des Hubba: das Innenzelt ist gerade einmal 76 cm breit, wenn man die Ellenbogen ausstreckt, stößt man schnell beidseitig an. Erstaunlicherweise fühlt es sich für ein Wanderzelt durch die hohe und nach oben luftige Bauweise sehr großzügig an, ich fühle mich darin wirklich sehr wohl. Der Rucksack allerdings muss in die Abside, wenn man größer als 1,60 m ist. Diese ist zum Glück groß genug, mit einer Regenhülle oder einem Pocho als Unterlage hat man praktisch ein zweites Zimmer im seinem mobilen Palast. ;-)

Auf jeden Fall sollte man den Footprint mitbestellen. Sonst hatte ich immer eine zugeschnittene Baumarktplane als Zeltunterlage dabei, aber der original Footprint hat entsprechende Ösen, so dass man die Zeltstangen dort schön einstecken kann und somit das Zelt im Zweifel auch ganz ohne Innenzelt aufstellen kann. Taugt als schneller Sonnenschutz am Strand oder bei Regen kann man erst das Aussenzelt aufbauen und das Innenzelt später einhängen. Funktioniert schnell und einfach.    

Hier noch die technischen Daten:

Personen 1
Gewicht 1120 g (das ist wohl einer der ultraleicht Modi ohne Innenzelt, meines kommt mit allem + Footprint auf 1471 Gramm)
Außenzelt 100% Nylon
Wassersäule 1200 mm
Wassersäule Boden 3000 mm
Gestänge 1 DAC Featherlite NFL

 

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Letzte Änderung am Donnerstag, 10 März 2016 16:15
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